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Die erste Aktion nach der Installation eines frischen Linux ist immer den default Editor auf vim zu stellen.
Hier will ich das dafür nötige Vorgehen je Distribution sammeln.

Debian

Vim installieren

aptitude install vim

vim als default Editor setzen

update-alternatives --config editor

Gentoo

Wird noch fortgesetzt.

Posted Fri 28 Oct 2011 09:39:21 AM CEST Tags: tags/linux

im Wireshark-Wiki gibt es eine Anleitung zum Sniffen mittels Wireshark als non-root User.

Für Debian/Ubuntu wird auf die README.Debian verwiesen. Der README.Debian kann man entnehmen, dass man mittels

sudo dpkg-reconfigure wireshark-common

Usern der Gruppe "wireshark" das Sniffen erlauben kann. Dann muss Wireshark nicht mehr als Root ausgeführt werden (schlechte Idee) bzw. tcpdump oder ähnliches zum Sniffen verwendet werden.

Posted Wed 01 Jun 2011 02:25:14 PM CEST Tags: tags/linux

Ich erstelle meine Dokumente gerne mit LaTeX als PDF. Dazu setze ich gvim mit dem Addon latexsuite als Editor ein. Dabei erweist es sich als sehr praktisch die gerade bearbeitete Stelle im Viewer anschauen zu können (forward search), bzw. im PDF-Viewer auf eine Stelle klicken zu können und die entsprechende Zeile im Editor angezeigt zu bekommen, um sie gleich bearbeiten zu können (inverse search). Den dafür benötigten Index erstellt synctex für einen. Da evince inverse search nur umständlich über ein DBUS-Interface unterstützt, habe ich mich für okular als PDF-Viewer entschieden.

SyncTeX

In die LaTeX-Dokumente muss folgende Zeile in den Header, damit der Index erstellt wird:

\synctex=1

Forward Search

Für Forward Search habe ich in meiner .vimrc folgende Anpassungen gemacht:

function! SyncTexForward()
   let execstr = "silent !okular --unique %:p:r.pdf\\#src:".line(".")."%:p &"
   exec execstr
endfunction

Die Funktion SynTexForward ruft okular auf und gibt an welche Stelle er anzeigen soll.

Das Ganze habe ich mir dann noch auf den zu latexsuite passenden Shortcut \F gemappt:

nmap <Leader>f :call SyncTexForward()<CR>

Inverse Search

In Okular in den Einstellungen unter "Editor" folgendes eintragen:

gvim --servername latex --remote-send "%lG%cl"

gVim muss vorher mit entsprechenden Parametern gestartet werden. Ich habe mir deshalb einen entsprechenden Alias in der .bashrc angelegt:

alias gvimlatex="gvim --servername latex"

Und wo ich den Alias schon mal hatte, habe ich gleich noch die Bash-Completion dafür verfeinert:

complete -o plusdirs -f -X '!*.@(tex)' gvimlatex

Jetzt wird bei Shift+Linksklick auf eine Stelle im Dokument gVim mit der passenden Zeile geöffnet.

Eine gute Quelle zum Thema: Frage zu synctex auf stackexchange

Posted Mon 23 May 2011 04:08:34 PM CEST Tags: tags/linux

Ich weiß nicht mehr genau seit wann, vermutlich seit Ubuntu 10.04, aber auf jeden Fall habe ich Probleme den Scrollbalken zu erkennen. Vor allem natürlich, wenn er recht klein ist.
Nachdem ich gerade wieder ewig den rechten Bildschirmrand abgesucht habe und mir die Augen etwas schmerzen, war der Leidensdruck hoch genug eine Lösung zu suchen.
Andere haben offensichtlich ähnliche Probleme. Die Lösung war dann die Installation des gnome-color-chooser samt Ausführung desselben.

sudo aptitude install gnome-color-chooser
gnome-color-chooser &

Im Reiter Spezifisch findet sich dann auch ein Bereich Scrollbalken, wo man den Haken bei normal setzen und eine passende Farbe wählen kann.

Posted Mon 02 May 2011 01:08:37 PM CEST Tags: tags/linux

helfen diese beiden Links:

Gvim menu bar missing
GVim irritation

Zusammenfassung:
Irgendwie kommt was in der Datei ~/.gnome2/Vim durcheinander. Das kann man entwender manuell beheben, oder indem man die Datei einfach löscht. Sie wird dann bei Neustart von gVim neu erstellt.

Update:
Irgendwie tritt das Phänomen bei mir häufiger auf. Da die manuelle Methode natürlich theoretisch "sicherer" ist (wer weiß was in der Datei möglicherweise sonst noch gespeichert werden könnte), habe ich das jetzt mal in einen sed-Aufruf gegossen (für den es in meiner bashrc einen Alias gibt):

sed -i -e 's/Dock=Toolbar\\\\0,0,0,0\\\\Menubar\\\\0,0,0,0/Dock=Toolbar\\\\0,1,0,0\\\\Menubar\\\\0,0,0,0/' .gnome2/Vim
Posted Thu 07 Apr 2011 05:59:24 PM CEST Tags: tags/linux

Wenn man unter Debian sehen will zu welchem Release (stable, testing, unstable, lenny, squeeze, ...) ein Paket gehört, geht das mit

apt-show-versions <paket>

Wenn man den Paketnamen weglässt, wird eine entsprechende Übersicht aller installierten Pakete ausgegeben, über die man auch wunderbar z.B. nach unstable greppen kann.

Posted Wed 30 Mar 2011 10:51:31 PM CEST Tags: tags/linux

Ich hatte bei meinem Thunderbird 3.x (<=3.1.9) das Problem, dass er in meiner KDE-Umgebung immer Epiphany, also den Gnome-Webbrowser, zum Öffnen von Links nutzte. Ich bevorzuge aber Firefox. Wahrscheinlich hat das Ganze was mit dem Gnome USE-Flag zu tun. Egal.

Die KnowledgeBase vom MozillaZine brachte die Lösung:

  • Navigate to "Edit --> Preferences --> Advanced" in the Thunderbird menus and click on the "Config Editor" button.
  • Search for the following three entries:
    • network.protocol-handler.warn-external.http
    • network.protocol-handler.warn-external.https
    • network.protocol-handler.warn-external.ftp
  • Set the value of each of these three entries to true (you can do this by double-clicking on each entry, then close the "about:config" window and click "OK" on the "Thunderbird Preferences" window).

Danach fragt einen Thunderbird beim Öffnen der Links welches Programm er benutzen soll. Im Anschluss erscheinen die Einstellungen auch bei den Einstellungen zu den Anhängen.

Posted Tue 15 Mar 2011 12:01:23 PM CET Tags: tags/linux

Unix epoch in der Kommandozeile in eine "lesbare" Zeit umwandeln:

# date -d @1299242801
Fr 4. Mär 13:46:41 CET 2011
Posted Fri 04 Mar 2011 01:48:56 PM CET Tags: tags/linux

Um Medieninformationen mit dem mplayer auszulesen ohne die Mediendatei abzuspielen, benutzt man am besten folgenden Aufruf:

mplayer -endpos 0 -vo null -ao null <file name>

ggf. ergänzt mit dem Parameter "-identify"

Posted Sat 26 Feb 2011 03:03:53 PM CET Tags: tags/linux

Squashfs und aufs für Portage einzusetzen, bringt Geschwindigkeitsvorteile und es wird weniger Platz auf der Festplatte verbraucht.

Ich habe mich der folgenden Quellen bedient. Vor allem der Eintrag aus dem Gentoo Wiki war sehr hilfreich.
http://forums.gentoo.org/viewtopic-t-465367-highlight-aufs.html
http://forums.gentoo.org/viewtopic-t-646289.html
http://en.gentoo-wiki.com/wiki/Squashed_Portage_Tree

squashfs ist unstable und muss dementsprechend demaskiert werden:

echo "sys-fs/aufs2" > /etc/portage/package.keywords/squashfs

Wir wollen aufs2 mit dem Kernel-Patch installieren:

echo "sys-fs/aufs2 kernel-patch" > /etc/portage/package.use/squashfs

aufs2 installieren:

emerge -v aufs2

aufs Treibermodul automatisch beim Booten laden lassen:

echo -e "\n# aufs\naufs" >> /etc/modules.autoload.d/kernel-2.6

Jetzt muss der Kernel neu kompiliert werden:

cd /usr/src/linux
make menuconfig

Es muss der Loopback device support und die SquashFS-Unterstützung aktiviert werden:

Device Drivers --->
  Block Devices --->
    <*> Loopback device support
File systems --->
  Miscellaneous Filesystems --->
    <*> SquashFS

Kernel kompilieren (zur Sicherheit mit Modulinstallation, obwohl ich mich dazu entschieden habe die Features fest in den Kernel zu bauen):

make && make modules_install

Danach den neuen Kernel entsprechend nach /boot verschieben und rebooten.

Startskript und Config von Gentoo Wiki Anleitung nach /etc packen.

/etc/make.conf anpassen:

DISTDIR="/var/portage/distfiles"

Alte distfiles löschen (oder verschieben):

rm -rf /usr/portage/distfiles 

Squashfs-Image erstellen:

/etc/init.d/squash_portage start

Squashfs-Portage beim Booten automatisch laden:

rc-update add squash_portage default
Posted Wed 02 Jun 2010 10:36:42 PM CEST Tags: tags/linux